| Hundegarten
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| HOMÖOPATHIE | ||
| Heilungserfolg mit kleiner Dosis statt "Viel hilft viel" | ||
Einen
Patienten homöopathisch zu behandeln, heißt ihn ganzheitlich
zu behandeln. Das Ziel ist eine dauerhafte Heilung unter Berücksichtigung
der Gesamtverfassung. Durch kleinste Dosen eines Homöopathikums
wird der Körper in die Lage versetzt, Erkrankungen, wie z.B. Infektionen
der Atmungs- oder Verdauungsorgane, selbst zu überwinden.
Ist eine chronische Erkrankung durch irreversible Schädigungen gekennzeichnet und somit nicht mehr heilbar, wie z.B. Tumorerkrankungen, Arthrosen etc., kann durch die Homöopathie das Fortschreiten hinausgezögert, bzw. eine Linderung der Symptome erreicht werden. Die Basis jeder homöopathischen Behandlung ist ein
ausführliches Gespräch über die Krankengeschichte und die
individuellen Symptome des Patienten, gekoppelt mit einer klinischen Untersuchung.
Der Patient bekommt auf dieser Grundlage das auf ihn abgestimmte homöopathische
Arzneimittel. |
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Die Homöopathie ist eine sanfte Heilmethode. Sie ist frei von Nebenwirkungen und führt nicht zu Allergien oder Unverträglichkeiten. |
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Oft kann jedoch die Dosis herkömmlicher pharmazeutischer Produkte mit Hilfe eines gleichzeitig verabreichten homöopathischen Arzneimittels reduziert werden. Weiters kann die Homöopathie auch mit anderen Therapien kombiniert werden, so z.B. mit physiotherapeutischen Anwendungen oder Verhaltenstherapien. Simone von Oltersdorff-Kalettka |
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| HOMÖOPATHISCHE FALLBEISPIELE |
| Balu |
Der
inzwischen 13-jährige Huskymischling Balu litt unter einer immer wiederkehrenden
Ohrenentzündung. Es war nur das rechte Ohr betroffen, jegliche in solchen
Fällen übliche lokale Behandlungen mit (verschiedenen) Ohrentropfen
halfen nur für einige Wochen. Dann ging es wieder los mit Röte,
Schmerz und eitrigem, stinkendem Sekret. Daß ein Fremdkörper
tief im Gehörgang festsitzt (was bei einseitiger Ohrenentzündung
auch ein Grund sein kann) wurde mittels einer endoskopischen Untersuchung
in Narkose ausgeschlossen.
Mit der Hoffnung auf dauerhafte Besserung
entschliessen wir uns im Mai 2010 für den klassisch homöopathischen
Weg, d.h. eine ausführliche, ganzheitliche Befunderhebung. In den folgenden Wochen macht Balu eine regelrechte
Verjüngungskur durch, er ist auf dem Spaziergang wieder
kaum zu bändigen (selbst wenn die Freundin gar nicht
läufig ist). Die Ohrenentzündung heilt aus und ist auch nicht
mehr wiedergekehrt. |
| Luna |
Im
September 2010 lernte ich die Katze Luna kennen. Sie ist eine Mischung aus
Birma und Perser, im Frühjahr geboren und seit ca. 4 Monaten bei ihrer
Familie. Leider hat sie schon ihr ganzes, noch kurzes, Leben lang Durchfall.
Der Kot war noch nie normal, höchstenfalls breiig. Beim Haustierarzt
bereits stattgefundene Wurmkuren und Antibiotikabehandlungen besserten die
Symptome nicht. Ein Diätfutter hilft ihr zumindest in soweit, daß
sie nicht so häufig auf's Katzenkisterl muß, aber die Konsistenz
bessert sich nicht. Daß Luna langhaarig ist macht es für ihr
Frauchen nicht leichter, da sie das Hinterteil täglich waschen muß.Weiterhin
auffällig ist u.a., daß die Patientin auch an einer Zahnfleischentzündung
leidet und für ihr Alter eher inaktiv ist. Die zarte Katze ist zwar
nicht wirklich apathisch, aber recht faul. Obwohl sie und der Kater, der
ebenfalls im Haushalt lebt, die Möglichkeit zum Freigang haben, nutzt
sie es kaum, liegt lieber im Haus und spielt nicht sonderlich viel. Den
Kater liebt sie und sucht seine Nähe, auch zu den Besitzern kommt sie
nachts gern ins Bett zum Schmusen.Um der Sache genauer auf den Grund zu gehen, schickten wir sowohl Blut als auch Kot ins Labor. Die Ergebnisse ergaben, daß wir Parasitenbefall u.ä. ausschließen konnten, aber Luna ist, wie wir schon vermuteten, FIP- positiv. Diese Coronavirus- Infektion ist leider eine häufige Katzenkrankheit, v.a. in Rassekatzenzuchten- und hier v.a. bei Persern. Das ist wahrscheinlich auf die bei diesen Rassen häufig bestehende Inzucht zurückzuführen, wodurch- neben anderen Organsystemen auch das Immunsystem beeinträchtigt wird. Die Katzenwelpen stecken sich oft durch den entweder von der Mutter oder anderen Katzen des Kollektivs mit dem Kot ausgeschiedenen Virus an und erkranken zunächst v.a. an Durchfall. Tiere mit einem besseren Immunsystem werden durchaus wieder symptomfrei, bei anfälligen Tieren kann sich aber durch bestimmte Auslöser, wie Streß u.ä. späterhin die feline infektiöse Peritonitis (FIP) ausbilden. Ist diese Erkrankung erst richtig ausgebrochen kommt es u.a zu Fieber, Blutarmut, oftmals Bauchwassersucht, Gelbsucht und neurologischen Symptomen. So weit soll es bei Luna möglichst nicht kommen. Sie erhält Phosphorus C30 Verdünnung und zusätzlich Haronga C30. Des weiteren ändern wir die Ernährung, die Patientin bekommt für die nächsten Wochen nur Geflügel, die Hälfte der Mahlzeit roh, die andere Hälfte gekocht. Anfang November hat Luna bereits meistens festen Kot, inzwischen wurde der Speiseplan erweitert, sie bekommt aber ausschließlich BARF. Es geht ihr sehr gut und sie ist auch viel agiler geworden. Die in beiden Fallbeispielen genannten homöopathischen
Arzneimittel sind auf dem Weg der individuellen Fallaufnahme und -bearbeitung
ermittelt worden und NICHT auf Patienten mit der gleichen Hauptsymptomatik
übertragbar!! |